Unsere Herde

Im Jahr 2013 entschlossen wir uns, Schafe anzuschaffen und eine kleine Herde zu halten. Geboren wurde die Idee durch meinen Wunsch, unseren Bedarf  an Milch selbst zu decken. Deswegen kamen natürlich nur Milschschafe in Betracht.

Einige Milschschafe und Betti im trocknen Sommer 2016

Wir kauften uns eine kleine Herde, die aus zwei reinrassigen Ostfriesischen Milchschafen, Rosi und Leni, bestand. Dazu gab es drei Lacaunelämmer und ein Zwartblessböckchen. Rosi, eine hübsche, braune, zweijährige Aue ist mittlerweile bei einem neuen Besitzer, bei dem sie nicht mehr Ablammen muss. Von Leni befinden sich aktuell zwei weiße Jährlinge in unserer Herde. Die vier Lämmer mussten noch mit dem Fläschchen gefüttert werden.

2017 nach der Schur, Gewöhnung an Grünfutter

In kurzer Zeit wuchs die Herde auf etwa 20 Tiere mit Lämmern an. Problematisch wurde allerdings die Vermarktung der Tiere, da Milchschaffleisch zwar äußerst schmackhaft ist, der Fleischansatz jedoch geringer als bei den hier normalerweise erhältlichen Fleischschafen.

Wir entschieden uns dazu, die Herde von Milchschafen auf Fleischschafe umzustellen. Letztes Jahr verkauften wir den größten Teil der Tiere und schafften uns unsere ersten Fleischschafe an. Einige Milchschafe durften allerdings wegen ihrer tollen Wolle bleiben.

Die Lämmer lieben es, sich zu Sonnen

Da es in einem Nachbardorf einen durch einen Todesfall bedingten Notverkauf gab, übernahmen wir spontan einige Merino-Schwarzkopf-Auen. Ein Merinomädchen erwarb ich von einer Freundin und von einem Schäfer kauften wir noch fünf Merino-Suffolk-Lämmmer. Wir dachten, unsere Herde sei komplett, aber ein befreundeter Schäfer, der aufgrund einer Erkrankung schweren Herzens seine Tiere abgeben musste, verliebte sich spontan in ein Lämmchen meiner Freundin und bat uns, es als Einstellschaf bei uns halten zu dürfen. Hm, wir konnten ihm diese Bitte nicht abschlagen, und heute sind wir sehr glücklich, dass Blessy bei uns einzog. Somit hatten wir eine gesunde Mischung an Schafen verschiedenster Herkunft und das Ziel, zwischen 15 und 20 Mutterschafe zu halten, wird schwierig. Die Obergrenze ist jetzt schnell gerissen.

Von unserer ursprünglichen Herde haben wir kein Schaf mehr bei uns aber noch drei Abkömmlinge. Die Milchschafwolle und das Melken sind einfach zu verlockend.

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